Internationales Medien- und Kulturmanagement

Begründung der Jury: „Mit Dorothee Elmiger wird eine Autorin ausgezeichnet, die mit ihrem Werk ,Aus der Zuckerfabrik’ eine ganz neue Art der Textproduktion vorführt. Der Leser tritt in das Bewusstsein der Schriftstellerin ein, die die Wirklichkeit stets im Lichte ihres jeweiligen Lebensalltags in Kombination mit Erkenntnissen der Literatur, Kunst und Wissenschaft spiegelt. Dorothee Elmigers mutiges Werk harmonisiert auf ideale Weise mit dem Ansinnen des Literaturpreises ,Text & Sprache’ innovative Texte auszuzeichnen, die sich innerhalb fließender Gattungsgrenzen neu erschaffen.“

Kurzvita der Preisträgerin:
Dorothee Elmiger, geboren 1985, lebt und arbeitet in Zürich. Sie studierte Geschichte, Philosophie und Literarisches Schreiben. 2010 erschien ihr Debütroman „Einladung an die Waghalsigen“, 2014 folgte der Roman „Schlafgänger“ (beide DuMont Buchverlag). Ihre Texte wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert. Elmiger publiziert außerdem Essays, Montagen und Texte zur Kunst; zuletzt erschien im Sommer 2020 im Hanser Verlag ihr Werk „Aus der Zuckerfabrik“.

Zur Jury:
Die Jury setzt sich aus Literatur-Fachexpert*innen und Vertreter*innen deutscher Unternehmen, darunter die BMW Group, die Datev eG, die Dr. Arend Oetker Holding GmbH & Co. KG, die Faber-Castell Aktiengesellschaft, die KPMG AG, die Bayer AG, sowie unternehmensnahen Stiftungen, so die Deutsche Bank Stiftung und die NORDMETALL-Stiftung, und literaturerfahrenen persönlichen Mitgliedern des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft zusammen. Sie tagte virtuell im Mai 2021.

Zum Kulturkreis der deutschen Wirtschaft:
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. ist die traditionsreichste Institution für unternehmerische Kulturförderung in Deutschland. Er fördert seit 1951 junge Künstler in den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Literatur und Musik. Mit dem Literaturpreis „Text & Sprache“ wurden bisher ausgezeichnet: Ulrike Almut Sandig (2017), Thomas Köck (2018), Enis Maci (2019) und Maren Kames (2020).

Quelle: Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.