Internationales Medien- und Kulturmanagement

Die Lettische Kulturakademie (LKA) ist am 29.12.1990 als staatliche Hochschule auf Beschluss des Lettischen Ministerialrats gegründet worden und steht seitdem unter ständiger Aufsicht der Regierung des EU- und Eurostaates Lettland. Die deutschsprachigen Master- und Promotionsstudiengänge „Internationales Medien- und Kulturmanagement“ bauen aufeinander auf. Seit dem 22.3.2000 ist an der LKA der deutschsprachige Master-Studiengang mit der Spezialisierung im Bereich Kulturmanagement in das Lehrprogramm implementiert. Seit dem 13.9.2015 bietet sie als Hochschule mit Promotionsrecht auch einen deutschsprachigen Promotionsstudiengang (Dr. art.) für die Fachgebiete „Kulturpolitik und Kulturtheorie“ an.

An der LKA werden staatlich anerkannte, vom Ministerium für Hochschule und Forschung der Republik Lettland akkreditierte und regelmäßig evaluierte Studienprogramme auf Bachelor-, Master- und Promotionsniveau gelehrt und die akademischen Grade des Bachelor of Arts (B.A.), Master of Arts (M.A.) und Doctor of Arts (Dr. art.) verliehen. Die am Forschungs- und Kreativzentrum der Akademie tätigen Studierenden und Dozenten gehen sowohl wissenschaftlicher Forschungsarbeit als auch künstlerischen Schaffungsprozessen nach.

Die Hauptaufgabe der LKA besteht in der Verwaltung der in den auf Bachelor-, Master- und Promotionsebene angebotenen Studieninhalten. Zu deren zentralen Themen zählen u.a.:

- Kulturwissenschaft

- Interkulturelle Kommunikation

- Kunst und Soziologie

- Transkulturelle Studien

- Digitale Kommunikation

- Verlagsmanagement

- Tourismusmanagement

   u.w.m.

Die Akademie betreibt Forschungsprojekte auf dem Fachgebiet von „Kunst und Gesellschaft“ und widmet sich gleichzeitig der künstlerischen Praxis.

Das Eduards Smiļģis Theater Museum ist seit dem 2.6.2009 ein struktureller Bestandteil der LKA, nachdem es auf Anordnung des Ministerialkabinetts der Republik Lettland vom Literatur- und Musikmuseum losgelöst worden war.

Seit dem 1.1.2010 ist auch das Riga Film Museum Teil der LKA, als Folge der staatlich angeordneten Reorganisation des Nationalen Filmzentrums. Am 31.12.2011 schließlich wurde das Lettische Kulturkolleg der LKA affiliiert.